Ein starkes Team…
…wenn’s drauf ankommt.

Arbeitsprozess - Güteverhandlung

In einem Arbeitsprozess gibt es anders als in anderen Gerichtsbarkeiten einen eigenständigen Verhandlungstag, nur für den Versuch einer gütlichen Einigung zwischen den Parteien.

Erreicht der Richter keine gütliche Einigung, wird er einen neuen Termin bestimmen. Selbst, wenn er wollte, kann er nicht den Prozess sofort mit der streitigen Verhandlung fortführen, denn der Gütetermin findet ohne die ehrenamtlichen Richter statt, die streitige Verhandlung dagegen mit.

 

Deshalb ist auch eine etwaig von den Richtern gesetzte Frist für die Beklagtenseite, noch vor der Güteverhandlung zum Beispiel die Kündigung zu begründen, „ohne Zähne.“ D.h. es ist zwar sinnvoll, die Kündigung zu begründen, es ist aber ebenso möglich und bietet sich in dem einen oder anderen Fall auch an, ohne Schriftsatz zum Gütetermin zu gehen, ohne durch Vorhaltungen die Verhandlungen noch zu erschweren.